Ostern 1998 war
ich zum ersten Mal auf dem Barsdorfer Hof. Damals gab es erst zwei eigene
Pferde- Natuscha und Carli, und zwei Einsteller- Buck und Cromin.
Ich war damals 10 Jahre alt und hatte schon viele andere Reithöfe
ausprobiert, war aber nie öfter als dreimal da gewesen. Doch dieser hier war
anders: klein, familiär, einfach richtig gemütlich. Es zog mich immer wieder
zurück und alles andere wurde vergessen...
Buck..... mein Pferd. Ich wollte niemand anderen reiten und hatte
unglaublich viel Spaß mit ihm. Nur leider wurde es ihren Besitzern zu
aufwendig immer so weit zu ihren Pferden zu fahren und sie holten Buck und
Cromin zu sich in die nähe.
Es war ein schmerzlicher Abschied aber nicht vermeidbar.
Nach einiger zeit entschied ich mich für Natuscha mit der ich auch gut zu
Recht kam, aber nicht vergleichbar mit Buck. Aber nach einiger Zeit kam ich
öfter mit Jasmin und Natuscha war einfach ihr Pferd.
Danach hatte ich einige Zeit Carli aber der wurde dann von Martina
besetzt....
In der Zwischenzeit hatte sich so einiges geändert. Es hatte so einiges
an Pferdezuwachs gegeben und... - zum Erstaunen aller-...Andraz hatte ein
Pferd bekommen. Amira und in ihrem Bauch Shaya. Damit änderte sich so
einiges auf dem Barsdorfer Hof. Denn mit den dreien kam auch Natural
Horsemanship auf den Hof. Ich war anfangs nicht sonderlich interessiert.

Ich bin noch in München Dressur geritten und war am Barsdorfer Hof um
Spaß zu haben. Aber Dressur war nix für mich. Ich kam hin, hatte 5 min zeit
ein Pferd zu satteln und drückte nach einer Stunde dem nächsten Schüler das
Pferd in die Hand.
Das was nix für mich. Ich hörte auf.
Auf dem Barsdorfer Hof zeigte mir Andraz nacheinander die 7-Spiele und
ich fing an vor jedem Ritt mit dem Pferd zu spielen und merkte wie viel
besser Pferd und Reiter harmonierten wenn sie sich davor kennen lernten.
Meistens ritt ich Key, eine damals 4 jährige Traberstute die vom Schlachter
gerettet wurde. Ein halbes Jahr später fragte mich Jolandi das erste Mal ob
ich nicht gerne eine Reitbeteiligung für Key hätte. Der Gedanke gefiel mir
gut aber... von München immer nach Scherneck??? Das ist viel zu weit.
In den nächsten Monaten sprach mich Jolandi immer öfter darauf an, aber
ich konnte mich nicht entscheiden.
Aber im Mai 2005 entschied ich mich: ich sagte ja.
Ich fing an jedes zweite Wochenende zu kommen und mit Key zu arbeiten.
In den Sommerferien machten wir dann bei einer Reiterwoche mit und
lernten beide viele neue Sachen.
Im Oktober waren wir auf unserem ersten Umritt und
Ich bin überglücklich das ich damals die Reitbeteiligung angenommen habe
denn seit dem haben Key und ich viele Fortschritte gemacht, und auch schon
eine kleine Partnerschaft aufgebaut. Ich werde auf jeden Fall weiter machen
und sie nie, nie, nie jemand anderen geben. 2x reicht. Andererseits bin ich
froh dass ich jedes Mal gekuscht habe denn sonst hätte ich ja nicht meine
Key richtig kennen gelernt......
Ich freue mich jedes mal wieder sie zu sehen und natürlich auch meine
Ersatzfamilie... ;-)